kampagne für ein autonomes zentrum
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für ein autonomes zentrum
...mit feuerfestem aquarium

Aufgestanden! Hingegangen! Abgepfiffen!

Kampagne Bahntrampen

Geblocktes

Was war da noch...? Alle Veröffentlichungen dieser Seite gibt es hier zum nochmal nachlesen.

Tanz den Finanztanz

Tanz den Finanztanz

Konzertabend mit Band und Soundsystem.
Treffpunkt: pünktlich 22:00h am Hohenzollernring 16, 50672 Köln

Aktuelle Infos unter Termine bei Pyranha.

Datum: 
28. März 2009
Ort: 
Köln

Aktionen gegen neuen RassistInnenkongress von "pro Köln"

Aufgestanden! Hingegangen! Abgepfiffen!

Die extrem rechte Bürgerbewegung "pro Köln/pro NRW" plant eine Wiederholung ihres so genannten "Anti-Islamisierungskongresses". Nachdem die RassistInnen im September letzten Jahres am massiven Widerstand scheiterten, wollen sie es nun noch einmal versuchen. Erwartet werden erneut VertreterInnen der extremen Rechten aus ganz Europa. Das Spektakel soll einer der Höhepunkte im Wahlkampf vor der Kommunalwahl in NRW werden. Gleichzeitig soll vor der Europawahl demonstriert werden, wie gut die europäischen Rechtsaußenparteien miteinander kooperieren.

Unter dem Motto "Aufgestanden! Hingegangen! Abgepfiffen!" ruft das Bündnis gegen pro Köln auch für diesen neuen Anlauf zu Protesten auf.

Mehr Infos und den Aufruf gibt es in Kürze auf der Mobilisierungsseite des Bündnisses.

Datum: 
8. Mai 2009 - 10. Mai 2009
Ort: 
Köln

Rundumschlag 09

Am Samstag, den 21.3. 2009 ist es wieder soweit. Seit Heiligendamm nun zum dritten Mal jährlich findet der Kölner Rundumschlag in der Alten Feuerwache statt. Dieses Mal mit über 20 Veranstaltungen, an die sich 21 Kölner Gruppen beteiligen.

Inhaltlich wollen wir diesmal den Schwerpunkt legen auf die Vielfach-Krise des Kapitalismus: Finanzmarkt-, Nahrungsmittel-, Energie-, Klimakrise und Krieg. Der Rundumschlag versteht sich auch als Mobilisierungsveranstaltung für die Kölner Beteiligung an den Großdemonstrationen "Wir zahlen nicht für Eure Krise" am 28.3. Frankfurt aM und den Blockaden und Demonstrationen "NO TO NATO" am 3.4 und 4.4. in Baden-Baden und Strasbourg anlässlich des 60. Geburtstags der NATO.

Mehr kann dem Programm-Flyer entnommen werden.

Datum: 
21. März 2009
Ort: 
Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3

Bundesweite Demos zur Wirtschaftskrise in Berlin und Frankfurt

Der Kapitalismus steckt in seiner schlimmsten Krise seit 1929. Sie hat verschiedene Gesichter: die Beschleunigung des Klimawandels, Kriege um den Zugang zu Rohstoffen, Hungerrevolten, Finanzmarkt-Crash und Rezession. Ausgehend von den Industrieländern wird auch der globale Süden hart getroffen, weil noch weniger Mittel für Klimaschutz und Entwicklung bleiben, und weil die globale Konkurrenz um Märkte und Profit noch brutaler zu werden droht. Millionen Menschen verlieren ihre Arbeit, ihre Wohnungen und ihre Lebensperspektiven.

Wir zahlen nicht für Eure Krise!

In einem breiten Bündnis rufen zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen zu Demonstrationen am 28. März auf. Wenige Tage später wird in London das G20-Treffen stattfinden, bei dem sich die 20 größten Wirtschaftsmächte darüber verständigen wollen, wie sie dieses krisenstrotzende Weltmarktsystem bewahren können. Unsere Demos bilden den Auftakt zu einem Protestjahr für den schon lange fälligen sozialen, ökologischen und demokratischen Umbau.

Weitere Infos:

Datum: 
28. März 2009
Ort: 
Berlin und Frankfurt (Main)

Anti-NATO Infotour im (A)Café

60 Jahre NATO ... sind 60 Jahre zu viel!

Am 03. und 04. April 2009 soll in Straßburg und in Kehl/Baden-Baden der "Geburtstag" der NATO gefeiert werden. Wir dachten uns - keine Party ohne uns!

Um euch das Geburtstagskind und die Party genau vorzustellen, wollen wir euch am 29.01.09 ins Anarchistische Café in der LC36 einladen. Neben lecker Essen wird es einen Vortrag von Menschen, die die Infotour machen, geben.

Im Vortrag wird auf verschiedene Bereiche eingegangen: Neben der Geschichte dieses unsäglichen Vereins auch auf die aktuellen Entwicklungen, wie etwa die Verschmelzung von polizeilichen und militärischen Bereichen. Besonderer Schwerpunkt wird natürlich der Widerstand gegen das NATO-Treffen in Straßburg und Kehl/Baden-Baden sein. Neben den allgemeinen Informationen gibt es Kartenmaterial und Tipps für die Feierlichkeiten...

Mehr Infos vom (A) Café Köln? Einfach in die Liste eintragen: https://lists.aktivix.org/mailman/listinfo/a_cafe

Datum: 
29. Januar 2009
Ort: 
Köln, LC36, Ludolf-Camphausen-Str. 36

Protest gegen NATO-Gipfel 2009

Aufruf der Interventionistischen Linken (iL)

Make NATO History!
Auf die Straße gegen den NATO-Gipfel!

Am 3. und 4. April 2009 treffen sich in Baden-Baden und Strasbourg die Regierenden der NATO-Staaten. Sie wollen den Geburtstag jener Organisation feiern, der sie die militärische Absicherung ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht verdanken. Und sie planen dort die Zukunft der NATO, damit diese noch schlagkräftiger weltweit ihre Interessen kriegerisch durchsetzen kann.
Wir werden Widerstand leisten. Wir werden unseren Widerstand auf den Straßen Baden-Badens und Strasbourgs manifestieren. Wir werden in das Geschehen eingreifen und den Regierenden einen Strich durch ihren wohlgeplanten Ablauf machen. Ihre selbstherrliche Inszenierung der Macht ist angreifbar!
Wir rufen dazu auf, das NATO-Treffen zu belagern, zu umzingeln, zu blockieren! Wir rufen dazu auf, sich an den Demonstrationen und Aktionen zu beteiligen! Wir rufen dazu auf, massenhaft Blockaden und andere Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen das Treffen der KriegstreiberInnen zu setzen!

Datum: 
1. April 2009 - 4. April 2009
Ort: 
Baden-Baden / Strasbourg

Solikonzert und Party für die Schnapsfabrik

Solikonzert im Stadtgarten mit One Drop Left und Nastja & der Tamburan, danach Party mit DJ Janua.

Datum: 
31. Januar 2009
Ort: 
Köln, Stadtgarten

Solikonzert für die Schnapsfabrik

Am 28.01.09 gibts ein Solikonzert im Sonic Ballroom mit Spam Rock Cyborgs und Ich glaube das Frettchen war eine Prostituierte.

Datum: 
28. Januar 2009
Ort: 
Köln, Sonic Ballroom

Solidemo für die Schnapsfabrik

Die Schließung der Schnapsfabrik führt zu einer neue Kampagne für ein autonomes Zentrum und mehr Freiräumen in Köln. Aufruf zur Solidemo am 31. Januar 2009.

Wegen einer Verfügung des Bauamtes der Stadt Köln darf seit dem 5. Januar niemand mehr die Schnapsfabrik betreten. Die fadenscheinige Begründung dafür dient der Stadt Köln jedoch nur dazu, ein unliebsames Projekt aus dem Weg zu räumen. Die Schnapsfabrik hat während der Proteste gegen den Anti-Islamisierungskongress als Convergence Center gedient und war somit Objekt der Begierde von Staatsschutz und anderen Repressionsbehörden.

Nun haben die demokratischsten Demokraten, die im September noch gegen "pro Köln" geschunkelt haben, zu geschlagen und die Schnapsfabrik dichtgemacht.

Dieser Angriff auf antifaschistische Strukturen wird jedoch für Schramma und Co Folgen haben! Auf Repression folgt Aktion! Und so ruft ein breiter Vorbereitungskreis zur Solidaritätsdemonstration für den 31. Januar 2009, 16 Uhr, Bahnhofvorplatz, auf gegen Repression und für selbstverwaltete Räume auf die Straße zu gehen.

Weitere Infos:

Datum: 
31. Januar 2009
Ort: 
Köln, Bahnhofsvorplatz

Reclaim The Economy

"Reclaim The Streets"-Aktion gebremst durch Dauerregen und Polizeiübermacht.

Am Samstag, den 20.12. wurde dazu aufgerufen, ab 15h am zentralen Neumarkt die Straße zwischen dem Glimmer-Glitzer Weihnachtsmarkt und dem Eingang zur Hauptkonsummeile Kölns mit Samba-Trommeln und Soundsystem zurück zu erobern. Anknüpfend an das erfreuliche Erlebnis von 1000 tanzenden und spielenden Menschen auf den Kölner Ringen im April, sollte dieses Mal neben der Rückeroberung von konsumfreien, öffentlichen Räumen gleich dem ganzen von Krisen vermeintlich geschwächten Kapitalismus der Gnadenstoß versetzt werden, um ihn symbolisch zu Grabe zu tragen. Aufgrund des winterlichen Zeitpunkts kurz vor Weihnachten und der Ortswahl im Herzen der vor gestressten KonsumentInnen überquellenden kölner Shopping-Maschinerie, war die Aktion von vornherein sehr ehrgeizig und vielleicht ein bisschen übermütig.

Kölner Börsentag

Unter dem Motto "FINANZKRISE? - Jetzt erst recht informieren!" findet am 15. November der 6. Kölner Börsentag statt.


Datum: 
15. November 2008
Ort: 
Köln, Gürzenich, Martinstraße 29-37

Naziaufmarsch am 25.10.2008 in Bochum verhindern

Gegen Rassismus, Volksgemeinschaft und nationale Identität

Der NPD-Landesverband NRW hat für Samstag, den 25. Oktober 2008, eine Demonstration unter dem Motto "Deutsche wehrt Euch - Gegen Überfremdung, Islamisierung und Ausländerkriminalität!" angemeldet. Das Motto der NPD-Demo ist der nationalsozialistischen Parole "Deutsche wehrt euch, kauft nicht bei Juden" nachempfunden. Einer Parole zum sogenannten "Aprilboykott" aus dem Jahr 1933, dem Boykott jüdischer Geschäfte. Dieser stellte die erste reichsweite antisemitische Maßnahme im Dritten Reich dar. Was darauf folgte, ist bekannt. In ihrem Aufruf hetzt die NPD gegen MigrantInnen, stigmatisiert diese aufgrund ihrer nichtdeutschen Herkunft als potenzielle Kriminelle und führt als Argumente in ihrem Aufruf Einzelfälle an, in denen "Ausländer" Straftaten an Deutschen verübt haben (sollen) und stellt darüber hinaus rassistische Übergriffe als Konstrukte der deutschen Medien dar.

Die AJB (Antifaschistische Jugend Bochum) ruft deshalb zur Antifa-Demo auf.

Datum: 
25. Oktober 2008
Ort: 
Bochum, Hauptbahnhof (Vorplatz)

Naziaufmarsch am 08.11.2008 in Aachen verhindern

Am 8. November 2008, einen Tag vor dem 70. Jahrestag der Reichspogromnacht, wollen Neonazis durch die Aachener Innenstadt marschieren. Unter dem Motto "Gegen einseitige Vergangenheitsbewältigung! Gedenkt der deutschen Opfer!" plant Axel Reitz, deutsche Geschichte umzudeuten.

Weitere Infos beim AK Antifa Aachen

Datum: 
8. November 2008
Ort: 
Aachen, Hauptbahnhof

Klimacamp

Infos auf www.klimacamp08.net

Datum: 
14. August 2008 - 24. August 2008
Ort: 
Hamburg

Internationalen Rassistinnenkongress verhindern!

Vom 19. bis zum 21. September 2008 wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln einen so genannten "Anti-Islamisierungs-Kongress" durchführen. Auf Einladung der selbsternannten "Bürgerbewegung pro Köln" wollen bis zu 1000 Rechte verschiedenster Couleur (vom klassischen Neonazi bis hin zu Rechtskonservativen) unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion verbreiten.

"pro Köln" ist eine extrem rechte Organisation, die seit Jahren in Köln und auch überregional rassistische Politik betreibt. Viele FunktionärInnen und Mitglieder von "pro Köln" kommen aus neonazistischen Parteien und Gruppierungen wie etwa der NPD, den "Republikanern" und der "Deutschen Liga für Volk und Heimat". In letzter Zeit hetzte "pro Köln" vorrangig gegen den Bau einer Moschee in Köln-Ehrenfeld und ging mit rassistischer und extrem rechter Propaganda auf Wählerfang.

Für den Kongress im September haben sich unter anderem VertreterInnen extrem rechter Parteien aus Österreich (FPÖ), Belgien (Vlaams Belang), Italien (Lega Nord), den USA (Robert Taft Group), Großbritannien (British National Party), Spanien und Ungarn angesagt. Außerdem soll der international bekannte Vorsitzende der extrem rechten Front National (FN), Jean Marie Le Pen, anläßlich des Kongresses in Deutschland auftreten. Mit ihrem europaweiten Hetzkongress verfolgen die altgedienten NeofaschistInnen von "pro Köln" zwei Ziele: Erstens soll die die Zusammenarbeit extrem rechter Parteien aus ganz Europa ausgebaut werden. Zweitens will "pro Köln" mit dieser Großveranstaltung den Wahlkampf für die NRW-Kommunalwahlen 2009 eröffnen.

Wir werden weder ein solches internationales rassistisches Treffen dulden, noch zulassen, dass "pro Köln/pro NRW" im Kommunalwahlkampf ungestört ihre rassistische Propaganda betreiben kann. Daher rufen wir dazu auf, diesen Kongress zu verhindern!

Dies kann uns nur gelingen, wenn an diesen Tagen möglichst viele Menschen gemeinsam den Veranstaltungsort blockieren und den Rechten den Durchgang versperren. Bei aller Unterschiedlichkeit unserer politischen Ansichten verbindet uns dieses Ziel. Wir werden ihnen dabei unsere Entschlossenheit entgegensetzten und durch unsere Gemeinsamkeiten und Vielfalt unberechenbar sein. Mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams werden wir "pro Köln" und Gefolge in die Schranken weisen.

Beteiligt euch an Massenblockaden rund um den Kongressort! Sie kommen nicht durch!

Datum: 
19. September 2008 - 21. September 2008
Ort: 
Köln

Plotter reloaded

Nach fast zwei Jahren Pause hat Köln ab sofort wieder einen Terminkalender. Der/die/das Plotter ist wieder da und beglückt uns zukünftig wieder mit jeder Menge Veranstaltungshinweisen aus Köln und Umgebung. Ob es auch wieder eine Printausgabe geben wird, ist bisher nicht bekannt. Gerüchten zu Folge ist aber eine neue Homepage geplant.

UN-Konferenz zu Biodiversität (COP9)

Vom 19. bis 30. Mai 2008 wird die 9. Vertragstaatenkonferenz (COP9) der Konvention über biologische Vielfalt (CBD) in Bonn stattfinden, vom 12. bis 16. Mai die 4. Konferenz (MOP4) der Staaten des Cartagena-Protokolls über grenzüberschreitenden Handel mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Zusammen mit anderen Gruppen plant die BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie Aktivitäten dazu, um die Schwachstellen der herrschenden Biodiversitätspolitik und ihre Begünstigung von Biopiraterie zu zeigen und Stimmen aus dem globalen Süden hörbarer zu machen.

Vordergründig geht es bei der CBD um den Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt, aber dahinter verbergen sich vielfältige Interessenslagen. Im Zeitalter der Biotechnologie ist die biologische Vielfalt zu einem strategischen Rohstoff geworden und die Frage der Verfügbarkeit und des Zugangs dazu ist u.a. für Pharma- und Saatgutindustrie und für WissenschaftlerInnen sehr wichtig.

Gleichzeitig ist die biologische Vielfalt in erster Linie aber Lebensgrundlage für Indigene und bäuerliche Gemeinschaften und die Ausgangsbasis für die weitere Züchtung von Nutzpflanzen, was gerade in Bezug auf den Klimawandel von zentraler Bedeutung für die Nahrungsmittelsicherheit ist.

Datum: 
15. Mai 2008 - 30. Mai 2008
Ort: 
Bonn

Freispruch für AntifaschistInnen

Nachdem am 16.06.2007 verschiedene extreme Rechte und Nazis in Köln-Ehrenfeld aufmarschiert waren, mussten heute drei NazigegnerInnen vor dem Amtsgericht in Köln erscheinen.

Ihnen war Nötigung der rechten "pro Köln" Demonstration vorgeworfen worden. Im Prozess stellte sich der Sachverhalt schon nach kurzer Zeit vollkommen anders dar. Es stellte sich heraus, dass weder die Staatsanwältin noch der Richter Wiegelmann im Vorfeld die Beweismittel gesichtet hatten. So handelte es sich bei den Blockierten keineswegs um den Aufzug von "pro Köln", der sich zu diesem Zeitpunkt noch an seinem Auftaktort befand, sondern um einen der so genannten "Autonomen Nationalisten", gewalttätigen Jungnazis. Diese traten während und nach ihrem Aufmarsch mehrfache durch aggressives Verhalten in Erscheinung. So durchbrachen sie schon vor dem Blockadepunkt mehrmals Polizeiketten - ohne dass dies Konsequenzen für sie gehabt hätte. Nach Auflösung ihrer Demonstration randalierten die Neonazis in der Kölner Innenstadt und griffen mehrmals alternative Jugendliche an.

In ihren Plädoyers wiesen die Angeklagten und ihre Anwälte auf diese Fehler hin. Das Video, das die AntifaschistInnen eigentlich belasten sollte, stützte diese Aussagen. So fiel die gesamte Anklage in sich zusammen, sodass der Staatsanwaltschaft nichts anderes übrig blieb, als selbst Freispruch zufordern. Angeklagte und Anwälte kritisierte das Vorgehen von Staatsanwaltschaft und Richter: "Natürlich freuen wir uns über den Freispruch, aber die ganze Anklage war von Anfang an überzogen – der Richter hätte den Prozess erst gar nicht erst zulassen dürfen."

Weiterlesen bei Indymedia

Treffen Geblockt

Themen:

  • NATO-Gipfel
  • Pyranha-Kampagne
  • Geblockt-Party
Datum: 
22. Januar 2009
Ort: 
siehe unter Kontakt

Naziaufmarsch in Stolberg stoppen!

Aufruf zur Demo am 26.04.2008
"Den Nazis in den Weg stellen!"



Die Nazis wollen eine ganze Stadt und eine ganze Region in Angst und Schrecken versetzen. Am Samstag, den 26.04.2008, wollen sie zum zweiten Mal innerhalb von vierzehn Tagen in Stolberg mit rechtsextremen und rassistischen Hetzparolen durch die Straßen marschieren. Dazu ruft die rechtsextreme NPD bundesweit auf.

Die Nazis versuchen den Tod eines neunzehnjährigen Berufsschülers, den sie als "ihren Kameraden" bezeichnen, für sich zu nutzen. Dessen FreundInnen und Familie sagen, er sei kein Sympathisant der Neonazis gewesen. Sie wehren sich öffentlich dagegen, dass sein Tod für die politischen Ziele der Rechtsextremen missbraucht werden soll.

Doch die Rechtsextremen sehen hier eine Gelegenheit, um sich weiter in der Region aufzubauen. Sie wollen unter dem Deckmantel von "Trauermärschen" die Stadt Stolberg zum Wallfahrtsort und bundesweiten Stützpunkt für Nazi-Aktivitäten machen.

Es ist dringend notwendig, sich energisch und gemeinsam diesem Vorhaben der Nazis entgegenzustellen.

Datum: 
26. April 2008
Ort: 
Stolberg, Kaiserplatz

Prozess gegen AntifaschistInnen

Pressemeldung der Prozesssoligruppe via Antifa Infoportal Köln

Für Donnerstag den 10. April war vor dem Kölner Amtsgericht ein Prozeß gegen drei AntifaschistInnen angesetzt. Die Anklage lautet auf Nötigung wegen einer Blockade während des Naziaufmarschs im Kölner Stadtteil Ehrenfeld am 16. Juni 2007. Kurzfristig wurde der Prozess jetzt auf Mittwoch, den 7. Mai verlegt. Ob es sich hierbei um einen Versuch handelt, die gut laufende Mobilisierung zur angemeldeten Solidaritätskundgebung zu schwächen, oder lediglich um Unvermögen der Behörden, darüber kann nur spekuliert werden.

Sina Weinreich von der antifaschistischen Soligruppe sagte hierzu: "Sollte es sich hierbei um einen Versuch handeln, uns zu demoralisieren, dann müssen wir die Behörden leider enttäuschen. Derartiges Vorgehen hat sich in Köln und anderswo bereits in der Vergangenheitbereits mehr als kontraproduktiv erwiesen. Wir als UnterstützerInnen lassen uns davon mit Sicherheit nicht beeindrucken, sondern bedanken uns für einen weiteren Monat Vorbereitungszeit. Eine Kundgebung zum Prozesstermin ist bereits angemeldet. Und auch die Vorverlegung auf 8:30h ist für uns nur ein Anreiz, zum sowieso geplanten gemeinsamen Frühstück zusätzlich noch einen Weckdienst anzubieten."

Datum: 
7. Mai 2008
Ort: 
Amtsgericht Köln, Luxemburger Straße 101

Über 1000 Menschen bei Reclaim The Streets in Köln

Im Rahmen der europaweiten Freiräume-Aktionstage gab es in Köln eine wilde "Reclaim the Streets" - Party mitten in der Kölner Innenstadt auf den Ringen. Rund 1000 Leute verwandelten am Samstag Abend, den 12.04.2008, eine Hauptverkehrstraße für sechs Stunden in eine vierspurige Partymeile. Um 18 Uhr versammelten sich ca. 70 Party-Begeisterte am Rudolfplatz um den Auftakt zur "Reclaim the Streets" - Party zu feiern. Schon nach kurzer Zeit bewegte sich die Menge auf die Straße. Gleichzeitig kam vom Rathenauplatz aus eine Critical-Mass mit über 30 FahrradfahrerInnen über die Ringe und machte die Strasse endgültig dicht. Nach kurzer Zeit hatten sich viele hundert Menschen eingefunden und feierten eine Riesenparty auf der Straße.

Diverse Gruppen und Einzelpersonen hatten sich das Do it yourself - Prinzip zu eigen gemacht und sich kreative Aktionsformen einfallen lassen. Stimmung kam richtig auf, als die Ersten ihre Grill- und Vokü-Stände aufbauten, die Jonglier-KünstlerInnen ihre Fähigkeiten dem begeisterten Publikum vorführten und ein improvisiertes Badminton-Match zur Samba-Musik der Trommel-Truppe ihre Federbälle durch die Luft wirbelte. Zahlreiche Sounds-Sytems untermalten das Spiel mit Drum&Bass, Elektro oder halt gerade dem, wonach die kritische Masse verlangte. Um dem Treiben gelassen beiwohnen zu können, machten es sich einige gemütlich, indem sie Hängematten zwischen den Bäumen am Straßenrand aufhängten und Sofas mitten auf die Straße schoben. Dem Grau in Grau der Straße und der Häuser wurde durch Kreidemalereien, Graffitis und Sticker ein neuer Anstrich verliehen.

Weiterlesen (Fotos und Presseschau)

Konferenz zu Klimawandel und Armutsbekämpfung

Die Konsequenzen des Klimawandels erhalten in der Entwicklungspolitik zunehmende Bedeutung: Sie sind ein Faktor, der die Ziele der Armutsbekämpfung immer mehr gefährdet. Gleichzeitig gewinnen die UN-Klimaverhandlungen für ein neues globales Abkommen an Fahrt, und ohne eine entwicklungspolitische Perspektive ist ein gerechter Klimapakt kaum vorstellbar.

Im direkten Vorfeld der UN-Klimaverhandlungen in Bonn veranstaltet Germanwatch eine internationale Konferenz zum Themenbereich Klimawandel und Armutsbekämpfung, die am 30. (abendlicher Auftakt) und 31.5. (ganztägige Konferenz) in Bonn stattfinden wird. Mehrere Workshops werden einzelne Themen vertiefen. Die Konferenz soll nicht nur der Information und dem Meinungsaustausch dienen, sondern auch ein klares Signal an die UN-Klimaverhandlungen setzen, deutliche Fortschritte auf dem Weg zu einem gerechten neuen Klima-Abkommen zu ebnen.

Ausführlichere Infos werden im Laufe der kommenden Wochen bei Germanwatch abrufbar sein.

Datum: 
30. Mai 2008 - 31. Mai 2008
Ort: 
Bonn

Reclaim The Streets

Datum: 
12. April 2008
Ort: 
Köln

Bundesweites Offene Räume-Strategie-Treffen

"Das Braunschweiger Projekthaus ist aus der Motivation einiger Leute entstanden, ein Projekt aufzubauen, das die Ideen "Offener Räume" mit möglichst weitgehender Gleichberechtigung der NutzerInnen untereinander, Autonomie der Teilprojekte und größtmöglicher Offenheit für Neue verwirklichen soll."

Mehr Infos gibt es auf der Infoseite der Veranstaltung im Wiki des Projektes.

Datum: 
5. Juni 2008 - 8. Juni 2008
Ort: 
SUB, Kuhstr. 28, Braunschweig

Einstellung der 129(a)-Verfahren

Info- und Diskussionsveranstaltung zum Ermittlungsverfahren gegen die "militante gruppe" (mg) mit N.N. (Einstellungsbündnis).

Ende Juli 2007 wurden sieben Personen in Berlin von der Generalbundesanwaltschaft beschuldigt, Mitglieder einer "terroristischen" Vereinigung, der "militanten gruppe" (mg), zu sein (nach § 129a Strafgesetzbuch). Vier von ihnen - Axel, Oliver, Florian und Andrej - wurden verhaftet. Andrej wurde nach drei Wochen von der Haft verschont. Im Oktober hob der Bundesgerichtshof (BGH) den Haftbefehl gegen ihn auf. Ende November - nach vier Monaten Untersuchungshaft - hatten auch die Haftbeschwerden von Axel, Oliver und Florian Erfolg und sie wurden gegen die Zahlung einer Kaution freigelassen.

Datum: 
4. April 2008
Ort: 
Sozialistische Selbsthilfe Köln, Salierring 37 (Haltestelle Babarossaplatz)

Urteil im Prozess gegen Kölner Clownsarmee

Logo

Gestern erging am Kölner Amtsgericht im zweiten Anlauf das Urteil im ersten Prozess gegen die Kölner Clownsarmee. Die drei Angeklagten wurden des Hausfriedensbruchs im Zusammenhang mit einer antimilitaristischen Demonstration für schuldig befunden und zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 450 € verurteilt.

Presseberichte

Aktionen gegen Naziaufmarsch in Lübeck

Am 29. März wollen Mitglieder der NPD und andere Nazis wieder durch Lübeck marschieren. Als Anlass dient der 66. Jahrestag der Bombardierung Lübecks durch die britische Luftwaffe. Das Bündnis "Wir können sie stoppen" ruft deshalb unter dem Motto "Wir können sie stoppen - Kein Nazi-Aufmarsch in Lübeck!" für den 29. März zu einer antifaschistischen Kundgebung auf.

Im Anschluss an die Kundgebung soll gemeinsam versucht werden, sich den Nazis in den Weg zu stellen. Vorbereitet wird dies auch in Zusammenarbeit mit dem TrainerInnen-Netzwerk "skills for action". Auf der Webseite des Bündnisses gibt es den Aufruf und aktuelle Infos.

Datum: 
29. März 2008
Ort: 
Lübeck, Holstentorplatz

Neuer Termin für Prozess gegen Kölner Clownsarmee

Logo

Der erste Termin für den Prozess am 14.02. war geplatzt, weil der Saal 246 für die über 100 rechtsinteressierten Menschen viel zu klein war. Amtsrichter Wiegelmann scheint die Öffentlichkeit des Verfahrens nur als graue Theorie der Rechstsprechung zu kennen. Denn ein Wechsel des Sitzungssaales kam für ihn, trotz des großen öffentlichen Interesses, nicht in Frage und so vertagte er die Verhandlung.

Jetzt soll der Prozess am Mittwoch, den 5. März, um 10:00h im größeren Saal 210 des Amtsgerichts Köln stattfinden. Die Clowns hoffen auf ebenso zahlreiche Unterstützung wie beim ersten Versuch! Treffpunkt ist um 09:30h vor dem Amtsgericht.

Presseberichte

Datum: 
5. März 2008
Ort: 
Amtsgericht Köln, Luxemburger Straße 101, Raum 210

Globale 07

Allerweltskino präsentiert das globalisierungskritische Filmfestival Globale 07 vom 11. bis 18. März 2008

Von Venezuela bis Südafrika, von China bis Marokko zeigt sich eine widersprüchliche Wirklichkeit: Ausbeutung und Unterdrückung, Krieg und Konzernherrschaft, Kontrolle und Prekarisierung. Aber auch: Alternativen, Engagement und Widerstand, Hoffnung und Utopie. Um dieser Wirklichkeit in ihrer Komplexität ein öffentliches Forum zu bieten, schloss sich im Frühjahr 2003 eine Gruppe politisch engagierter BerlinerInnen zusammen und rief die "globale – das globalisierungskritische Filmfestival" ins Leben. Seit fünf Jahren findet das Festival jährlich in Berlin statt und hat sich mittlerweile zu einer Plattform des politisch motivierten Films und zu einem Treffpunkt für unabhängige Filmemacher und Medienaktivisten entwickelt.

Datum: 
11. März 2008 - 18. März 2008
Ort: 
Köln, OFF Broadway Arthauskino / Filmforum NRW

Demo "Für ein Morgen in Freiheit"

Aufruf zur Demonstration in Köln am Samstag, den 15. März 2008 ab 14.00 Uhr

Parteien, Bürgerinitiativen und Berufsverbände rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die immer weiter fortschreitende Überwachung durch Staat und Wirtschaft auf. Am Samstag, dem 15.03.2008, werden die Bürger in Köln unter dem Motto "Für ein Morgen in Freiheit!" auf die Straße gehen. Treffpunkt für die Teilnehmer wird um 14.00 Uhr der Roncalli-Platz ("Domplatte") in Köln sein.

Datum: 
15. März 2008
Ort: 
Köln, Roncalli-Platz (Domplatte)

"No! G8 Action" Japan 2008 Infotour kommt nach Köln

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[Infotour AG | Gipfelsoli Infogruppe]
Pressemitteilung 15. Februar 2008

  • Infotour mit 51 Veranstaltungen zum G8 2008
  • Auftakt am 17. Februar in Berlin

Japanische AktivistInnen der Gruppe "No! G8 Action" beginnen ab Sonntag mit einer mehrwöchigen Infotour. In mehreren Gruppen reisen sie durch Europa und die USA und berichten über die Vorbereitungen gegen das diesjährige G8-Treffen in Japan. Der G8-Gipfel soll vom 7. bis zum 9. Juli 2008 auf der Halbinsel Hokkaido stattfinden. "No! G8 Action" ist ein anti-autoritäres und anarchistisches Netzwerk und wurde im Mai 2007 ins Leben gerufen. Einige der AktivistInnen nahmen an den Protesten in Heiligendamm und Rostock teil. Dort wurden Kontakte zu internationalen Gruppen aufgebaut und weitere Verabredungen für 2008 getroffen.

Datum: 
18. März 2008
Ort: 
Köln, Bauwagenplatz an der Krefelder Straße

Prozess gegen Kölner Clownsarmee (Update)

Logo

Gegen drei Angehörige der Kölner Clownsarmee laufen Strafverfahren vor dem Amtsgericht Köln wegen Hausfriedensbruch im Rahmen antimilitaristischer Proteste gegen eine Werbeaktion der Bundeswehr im Kölner Arbeitsamt im Juni 2007. Der Prozess findet am Donnerstag, den 14. Februar 2008 im Amtsgericht Köln statt.

Update
Neues zum Prozess (Indymedia).

Nachfolgend eine Nachricht von einem der angeklagten Clowns:

Datum: 
14. Februar 2008
Ort: 
Amtsgericht Köln, Luxemburger Straße 101, Raum 246

Hochschulrat in Bonn gestoppt

Erfolgreicher Protest gegen Hochschulrat: Studierende stürmen Festsaal. Sitzung abgegebrochen, Rektorat besetzt. Polizei versucht sich in Einschüchterung.

Bild

Am heutigen Mittwoch, dem 06.02., wollte sich der so genannte Hochschulrat der Universität Bonn zu seiner konstituierenden Sitzung treffen. Die Sitzung sollte planmäßig um 10:00 Uhr beginnen und im Festsaal des Universitäts-Hauptgebäudes stattfinden. Auch NRW-Innovationsminister Pinkwart (FDP), Erfinder des Hochschulrats und Vater der Studiengebühren, wurde erwartet.

Schon ab 9:00 Uhr wurde das Gebäude von einigen Dutzend Studierenden und Beschäftigten umstellt, sowie von einigen Gewerkschaftern, die sich mit dem Protest solidarisierten. Auf zahlreichen Transparenten war „Hochschulrat stoppen!“, „Arbeitsplätze sichern“, „Wo sind unsere Studiengebühren?“ und Anderes zu lesen.

Vollständiger Artikel (Indymedia).

"Neonazi-Hetze stoppen!" - antifaschistischer Protest am 8.2.

"Neonazi-Hetze stoppen!" - unter diesem Motto ruft die Antifa Düren zu einer Kundgebung und Demonstration am 8. Februar auf.

Der Protest richtet sich gegen einen Aufmarsch der NPD und anderer Neonazis, die zur Christuskirche ziehen wollen, wo sich am Abend die Mitglieder des Dürener Bündnisses gegen Rechts zu einer Versammlung treffen werden. Die NPD-Demonstration ist bei der Polizei angemeldet und als „Fackelmarsch“ geplant. Nach Recherchen der Antifa Düren wird innerhalb der rechten Szene intern für die Neonazi-Demonstration geworben. Neben anderen Rednern soll ein Parteifunktionär aus Siegen auftreten.

Datum: 
8. Februar 2008
Ort: 
Düren, Südausgang des Bahnhofes (Lagerstraße)

Bonner Hochschulrat stoppen!

Am Aschermittwoch, den 6. Februar wird zu ersten mal der neue Hochschulrat der Uni Bonn zusammenkommen. Er ist dann das höchste beschlussfassende Gremium der Uni. In ihm wird kein einziger Student mehr sitzen, dafür können dort u.a. Lobbyisten von Post und Telekom die Interessen ihrer Konzerne an der Uni vertreten.

Kommt alle am Aschermittwoch, den 6.2. um 9:00 in den Innenhof des Hauptgebäudes und setzt ein Zeichen für Demokratie und Mitbestimmung an der Uni!

Datum: 
6. Februar 2008
Ort: 
Bonn, Uni-Hauptgebäude, Innenhof

Rundumschlag 08

Global Action Day Cologne

Plakat

Am 17. März 2007 fand in der Feuerwache ein erfolgreicher gemeinsamer "Markt der Möglichkeiten" von 20 Kölner Gruppen und Initiativen zur Mobilisierung nach Heiligendamm gegen den G8-Gipfel statt.

Gruppen aus diesem Spektrum wollen nun an einem ganzen Tag intensiv miteinander diskutieren und ausloten, ob sich auch nach Heiligendamm vor Ort Ansätze gemeinsamer Aktion finden lassen. Die Veranstaltung reiht sich ein in die vielen Aktivitäten zum "Global Action Day" des Weltsozialforums am 26. Januar 2008.

Offene Diskussions-Runde, 17 Workshops und Aktionstraining zu Themen der Energie, Ökonomie und politischen Zukunft.

Programmflyer: Download PDF

Siehe auch: G8-Pappnasen, Attac-Köln.

Datum: 
26. Januar 2008
Ort: 
Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3